Geländebegehung am 20. und 21. August 2009:

im Projekt:
Operationalisierung des Trittsteinkonzeptes für die Planungseinheit PE_RUH_1000, „Untere Ruhr“

Um mögliche Maßnahmen an der Unteren Ruhr zu erarbeiten und zu diskutieren fand am 20. und 21.08 2009 eine Geländebegehung statt. Teilgenommen haben Mitarbeiter/innen der Bezirksregierung Düsseldorf, des Ruhrverbandes sowie die Projektbearbeiter/innen Planungsbüro Koenzen und Deutscher Rat für Landespflege.

Am 20. August 2009 trafen sich die Teilnehmer/innen um 9:00 Uhr am Wasserbahnhof Mühlheim zur Fahrt mit der „MS Bussard“. Nach dem Bericht zum aktuellen Stand des Projektes wurden die Saarn-Mendener Ruhraue sowie die Mintarder Aue von der Wasserseite bussard bussard2

aus betrachtet und über ihren Zustand berichtet. Die Fahrt führte bis zur Staustufe in Kettwig.

Der Blick von der Wasserseite ermöglichte zudem eine Einschätzung über die vielfältige Freizeitnutzung der Ruhr.

flussufer1

     
styrum 1

styrum2

Mit dem Fahrrad wurde ab 13:00 Uhr die Styrumer Ruhraue besichtigt und Maßnahmenvorschläge diskutiert. Es ergaben sich im Gespräch der Experten interessante neue Aspekte für die Entwicklung der Ruhr in diesem Bereich, die in diesem Projekt weiter verfolgt werden.
     
Um 15:30 Uhr war die Stauhaltung Kettwig von der Landseite Ziel der Begehung, wobei insbesondere der Rinderbach begutachtet wurde.Die Mündung südlich der Mintarder Aue stellt sich momentan als unüberwindbares Wanderungs-hindernis für Gewässerorganismen dar. Ideen zur Neugestaltung der Mündung wurden entwickelt.

kettwig

kettwig2
rinderbach1 rinderbach2 rinderbach3

 

 

   
Am 21. August 2009 befuhren die Exkursionsteilnehmer/innen ab 9:00 Uhr die Heisinger Aue. Im Süden konnten alte Flutrinnen lokalisiert werden, die eventuell reaktiviert werden können.

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Weiter im Norden der Heisinger Aue berichteten Vertreter des Ruhrverbandes über die jüngsten Renaturierungen und derzeitigen Baumaßnahmen. heising3
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hattingen1 hattingen2 Ab 11:00 Uhr wurden die Verhältnisse in der Ruhraue Hattinger Winz von den Experten erklärt und Lösungsvorschläge erörtert.
     
Bei der Stauhaltung Kemnade wurden ab 13:00 Uhr mit Blick auf den Kemnader See und der Diskussion über die zum Teil konkurrierenden Freizeitnutzungen realisierbare Vorschläge zur Optimierung der Nutzung und der Durchgängigkeit diskutiert. kemnade1
kemnade2
     
syburg1 syburg2 Die im Westen der Planungseinheit "Untere Ruhr" gelegene Ruhraue Syburg war um 14:30 Uhr das letzte Ziel der Begehung. Auf der direkt neben der A1 gelegenen Fläche finden sich gute Renaturierungspotenziale.

Die Pläne, Anregungen und Ideen, die im Verlauf der Begehung im Kreis der Experten vor Ort entwickelt wurden, werden in die konzeptionelle Maßnahmenplanung aufgenommen, die am 25./27. August den zuständigen Vertretern aus Behörden, Wirtschaft und Naturschutz im ersten Workshop vorgestellt werden.

Das Projekt wird gemeinsam vom DRL und dem Planungsbüro Koenzen – Wasser und Landschaft, Hilden, in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber und den sonstigen Beteiligten erarbeitet .

Planungsbüro Koenzen
Benrather Str. 47
40721 Hilden
www.planungsbuero-koenzen.de
Ansprechpartner:
Dr. Uwe Koenzen
Hans-Peter Henter
Christian Reuvers
Sebastian Döbbelt-Grüne
DRL
Konstantinstr. 73
53179 Bonn
www.landespflege.de

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Thomas Grünebaum
Prof. Dr. Günther Friedrich
Angelika Wurzel
Ute Borchers

 

Der Ruhrverband unterstützt das Projekt:

Ruhrverband
45128 Essen
www.ruhrverband.de
Ansprechpartner:
Dr. Ing. Thomas Grünebaum

 

Auftraggeber ist die Bezirksregierung Düsseldorf, NRW:

Bezirksregierung Düsseldorf
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf
www.bezreg-duesseldorf.nrw.de
Ansprechpartner:
Jürgen Klingel
Detlef Reinders
Jürgen Buderus

 

 

letzte Aktualisierung: 11.10.2013